Häufige Fragen
Alles, was Du über das Training bei Die goldene Mitte wissen möchtest. Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns gern.
EMP steht für „Elektromagnetische Pulsstimulation“. Der EMP-Beckenbodenstuhl erzeugt gezielte elektromagnetische Impulse, die die Beckenbodenmuskulatur wiederholt kontrahieren und entspannen lassen. Dadurch wird die Beckenbodenmuskulatur intensiv aktiviert und trainiert – ohne dass die Übungen selbst aktiv ausgeführt werden müssen.
Die Intensität des Trainings kann individuell angepasst werden und wird während der Trainingseinheit entsprechend dem persönlichen Empfinden eingestellt.
Viele Menschen versuchen zunächst, ihren Beckenboden selbst zu trainieren – beispielsweise mit klassischen Beckenbodenübungen. Wenn trotz regelmäßiger Übungen keine spürbaren Veränderungen eintreten, entsteht häufig Frustration.
Ein wesentlicher Grund kann sein, dass die Beckenbodenmuskulatur nicht bewusst und gezielt angesteuert wird. Anders als beispielsweise die Arm- oder Beinmuskulatur können wir den Beckenboden nicht direkt sehen. Deshalb ist es schwieriger zu erkennen, ob tatsächlich die richtige Muskulatur angespannt wird.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein erheblicher Anteil der Menschen Schwierigkeiten mit der korrekten Ansteuerung des Beckenbodens hat. In einer Studie mit 958 Frauen kurz nach der Geburt konnten bei mehr als der Hälfte zunächst keine eindeutigen Zeichen einer korrekten Beckenbodenkontraktion festgestellt werden. Nach gezielter verbaler Anleitung verbesserten 74 % dieser Frauen ihre Kontraktion.
Auch andere Untersuchungen zeigen, dass bei Beckenbodenübungen häufig ungewollt andere Muskelgruppen eingesetzt werden oder die Bewegung nicht optimal ausgeführt wird.
Das bedeutet: Nicht immer ist fehlende Disziplin der Grund dafür, dass selbst durchgeführte Beckenbodenübungen nicht den gewünschten Trainingseffekt bringen. Manchmal fehlt zunächst schlicht die Fähigkeit, die richtige Muskulatur gezielt wahrzunehmen und anzusteuern.
Genau hier kann das EMP-Beckenbodentraining eine Unterstützung sein. Die elektromagnetischen Impulse lösen wiederholte Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur aus und ermöglichen dadurch eine gezielte Aktivierung, auch wenn die bewusste Ansteuerung zunächst noch schwerfällt.
Das Ziel kann dabei nicht nur der Aufbau und die Kräftigung der Muskulatur sein. Ebenso wichtig ist die Entwicklung einer besseren Wahrnehmung für den eigenen Beckenboden.
Nach einer Aufbauphase kann anschließend das aktive Selbsttraining eine wichtige Rolle spielen. Wenn die Muskulatur aufgebaut und die bewusste Ansteuerung besser erlernt wurde, kann regelmäßiges eigenes Beckenbodentraining dazu beitragen, die erreichten Trainingseffekte langfristig zu erhalten.
Das EMP-Training soll aktives Beckenbodentraining daher nicht grundsätzlich ersetzen, sondern insbesondere den Einstieg unterstützen, wenn der Aufbau der Muskulatur oder die gezielte Ansteuerung zunächst schwerfällt.
Das EMP-Beckenbodentraining kann insbesondere für Menschen interessant sein, die ihre Beckenbodenmuskulatur stärken und gezielt aktivieren möchten, zum Beispiel:
- bei bestimmten Formen von Inkontinenz, insbesondere Belastungs- oder Mischinkontinenz
- nach Schwangerschaft und Geburt
- für Männer nach einer Prostatabehandlung oder Prostataoperation
- bei einer geschwächten Beckenbodenmuskulatur
- zur Unterstützung der Rumpf- und Beckenstabilität
- bei einer schwachen Muskulatur im unteren Rücken
- für Sportler, die ihren Beckenboden als Teil ihrer Rumpfstabilität gezielt trainieren möchten
- zur Unterstützung der Durchblutung im Becken- und Intimbereich
- bei vermindertem Empfinden im Intimbereich oder einer verminderten Libido als mögliche ergänzende Maßnahme
Welche Anwendung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von den individuellen Beschwerden, Zielen und gesundheitlichen Voraussetzungen ab.
Bei der Goldenen Mitte geht es um mehr als nur das Training auf dem EMP-Beckenbodenstuhl. Wir möchten Dir eine angenehme, diskrete und vertrauensvolle Atmosphäre bieten, in der Du Dich gut aufgehoben fühlst und Dich ganz auf Dein Training konzentrieren kannst.
Dabei betrachten wir nicht nur das Training selbst, sondern auch Deine persönliche Ausgangssituation und Deine individuellen Bedürfnisse. Jeder Mensch und jeder Beckenboden ist anders – deshalb ist uns eine persönliche Betreuung besonders wichtig.
Ein besonderer Vorteil der Goldenen Mitte ist die Möglichkeit einer ärztlichen Beratung. Gesundheitliche Besonderheiten, bestehende Beschwerden und individuelle Fragestellungen können dadurch bei der persönlichen Betreuung berücksichtigt werden.
Unser Anspruch ist es, Dir kein standardisiertes „Training von der Stange“ anzubieten. Gemeinsam schauen wir, welches Trainingskonzept zu Deiner persönlichen Situation und Deinen Zielen passt.
Unser Ziel ist eine persönliche Betreuung in angenehmer Atmosphäre – von der ersten Beratung über die Aufbauphase bis hin zum langfristigen Erhalt des Trainingseffekts.
Eine reguläre Trainingseinheit dauert 28 Minuten.
Das ist individuell unterschiedlich und hängt unter anderem von der Ausgangssituation, dem Trainingsziel und der Regelmäßigkeit der Trainingseinheiten ab.
Als Orientierung sind zunächst häufig 10–20 Trainingseinheiten mit 1–2 Terminen pro Woche sinnvoll. Manche Personen nehmen bereits nach einigen Trainingseinheiten Veränderungen in der Wahrnehmung oder Kontrolle der Beckenbodenmuskulatur wahr, während bei anderen ein längerer Trainingszeitraum erforderlich ist.
Bei länger bestehenden Beschwerden kann anschließend eine regelmäßige Erhaltung des Trainings sinnvoll sein, beispielsweise mit 1-3 Trainingseinheiten pro Monat.
Im Rahmen des ersten Beratungsgesprächs und Probetrainings kann gemeinsam ein individueller Trainingsplan festgelegt werden.
Das Training wird von den meisten Menschen als gut verträglich empfunden. Während des Trainings sind insbesondere ein rhythmisches Pulsieren, Kribbeln oder deutliches Anspannen der Beckenbodenmuskulatur möglich.
Die Intensität wird individuell eingestellt und kann entsprechend dem persönlichen Empfinden angepasst werden. Bei Schmerzen sollte das Training unterbrochen und die Ursache abgeklärt werden.
Das EMP-Beckenbodentraining ist ein nicht-invasives Trainingsverfahren. Nach einer intensiven Muskelaktivierung kann es in Einzelfällen zu einem Muskelkater-ähnlichen Gefühl oder einer vorübergehenden Ermüdung der Muskulatur kommen.
Die Verträglichkeit kann individuell unterschiedlich sein. Deshalb werden vor dem ersten Training gesundheitliche Voraussetzungen und mögliche Kontraindikationen besprochen.
Vor dem ersten Training werden mögliche Ausschlusskriterien sorgfältig abgefragt.
Ein EMP-Beckenbodentraining sollte insbesondere nicht durchgeführt werden bei:
- Herzschrittmachern, Defibrillatoren oder anderen elektronischen Implantaten
- Neurostimulatoren oder Blasenschrittmachern
- Insulin-, Baclofen- oder anderen implantierten Medikamentenpumpen
- einer Kupfer- oder Goldspirale
- Metallimplantaten bzw. metallischen Fremdkörpern im Trainingsbereich, beispielsweise Schrauben, Nägeln, Bohrdrähten oder Metallclips im Becken oder im Bereich der Lendenwirbelsäule
- Hüftimplantaten
- Kniegelenksprothesen im relevanten Trainingsbereich
- metallhaltigen Tätowierungen im Trainingsbereich
- Piercings im Intimbereich
- Epilepsie
- bestimmten Herzerkrankungen oder Herzrhythmusstörungen
- Gefäßerkrankungen bzw. relevanten Durchblutungsstörungen
- Thromboseerkrankungen
- behandlungsbedürftigen Aneurysmata im Bereich der Aorta (Hauptschlagader) oder des Gehirns
- neu aufgetretenen Gefäßverschlüssen
- Schwangerschaft
- Operationen innerhalb der letzten 8 Wochen
- Krebserkrankungen innerhalb der letzten 5 Jahre, insbesondere bei bestehenden oder metastasierten Krebserkrankungen
Stillen allein ist nicht automatisch ein Ausschlusskriterium.
Für die Prävention und zur Erhaltung der Beckenbodenmuskulatur können größere zeitliche Abstände sinnvoll sein.
Wie häufig ein Training sinnvoll ist, hängt vom persönlichen Trainingsziel und der individuellen Ausgangssituation ab. Je nach Ziel kann beispielsweise ein Training alle zwei Wochen sinnvoll sein.
Das EMP-Beckenbodentraining kann bei bestimmten Formen der Inkontinenz dazu beitragen, die Beckenbodenmuskulatur zu stärken und die Kontrolle über Blase und Beckenboden zu unterstützen.
Das Zusammenspiel zwischen Gehirn, Nervensystem und Muskulatur kann wie ein Trainingsweg verstanden werden. Je regelmäßiger eine Bewegung korrekt ausgeführt wird, desto vertrauter wird sie für den Körper. Beim Beckenbodentraining geht es deshalb nicht nur um Muskelkraft, sondern auch darum, die Muskulatur wahrzunehmen und gezielt anzusteuern.
Das EMP-Training kann diesen Prozess unterstützen, indem die Beckenbodenmuskulatur wiederholt und gezielt aktiviert wird.
Ob und in welchem Umfang sich Beschwerden verändern, hängt insbesondere von der Ursache und Ausprägung der Inkontinenz sowie von der individuellen Situation ab.
Bei neu auftretender, ungeklärter oder zunehmender Inkontinenz sollte zunächst eine medizinische Abklärung erfolgen.
Beim klassischen Beckenbodentraining wird die Muskulatur bewusst selbst angespannt und entspannt. Das erfordert regelmäßiges aktives Training und die korrekte Ausführung der Übungen.
Beim EMP-Beckenbodentraining werden die Muskelkontraktionen durch elektromagnetische Impulse ausgelöst. Das Training erfolgt passiv im Sitzen.
Das EMP-Training kann aktives Beckenbodentraining ergänzen.
Das EMP-Beckenbodentraining wird in unserem Angebot aktuell als Selbstzahlerleistung angeboten.
Bei privat versicherten Personen können die Kosten je nach Versicherungstarif und individueller Situation teilweise von der privaten Krankenversicherung oder der Beihilfe übernommen werden, insbesondere wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt.
Zu den Möglichkeiten einer Kostenübernahme und den hierfür erforderlichen Voraussetzungen beraten wir Dich gerne.
Eine verbindliche Zusage zur Kostenübernahme kann jedoch nur durch die jeweilige private Krankenversicherung bzw. Beihilfestelle erfolgen.
Während des Trainings spürst Du ein rhythmisches Pulsieren und wiederholtes Anspannen der Beckenbodenmuskulatur.
Die Intensität kann individuell angepasst werden. Viele Menschen empfinden das Training als ungewohnt, aber gut verträglich. Du sitzt während der gesamten Trainingseinheit bequem auf dem Beckenbodenstuhl.
Vor dem ersten Training findet ein persönliches Beratungsgespräch statt. Dabei werden Deine Wünsche, Beschwerden und gesundheitlichen Voraussetzungen besprochen und mögliche Kontraindikationen abgeklärt.
Anschließend nimmst Du bequem auf dem EMP-Beckenbodenstuhl Platz. Die Intensität wird individuell eingestellt und während der 28-minütigen Trainingseinheit an Dein persönliches Empfinden angepasst.
Nach dem Training kannst Du Deinen normalen Alltag in der Regel direkt wieder aufnehmen.
Das Training erfolgt im Sitzen und kann in normaler Kleidung durchgeführt werden. Lediglich große Metallknöpfe an Hosen sollten vermieden werden. Jeanshosen mit Nieten oder Gürtel sind unproblematisch.
Eine besondere Vorbereitung ist in der Regel nicht erforderlich. Du kannst Deinen normalen Tagesablauf beibehalten.
Vor jedem Training solltest Du uns jedoch über bestehende neue Erkrankungen oder andere gesundheitliche Besonderheiten informieren.
Ja. Die Intensität wird individuell auf Dein Empfinden abgestimmt und kann während des Trainings angepasst werden.
Ziel ist nicht eine möglichst hohe Intensität, sondern eine für Dich gut verträgliche und gezielte Aktivierung der Muskulatur.
In der Regel kannst Du nach dem Training Deinen normalen Alltag wieder aufnehmen. Eine besondere Erholungszeit ist normalerweise nicht erforderlich.
Bei ungewöhnlichen Beschwerden oder einem deutlich unangenehmen Gefühl solltest Du uns darauf ansprechen und gegebenenfalls die weitere Vorgehensweise abklären.
Ja. Aktives Beckenbodentraining und Physiotherapie können eine sinnvolle Ergänzung sein.
Der EMP-Beckenbodenstuhl übernimmt die gezielte Muskelaktivierung während der Trainingseinheit, während Du beim klassischen Beckenbodentraining lernst, die Muskulatur bewusst selbst anzuspannen und zu entspannen.
Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von den individuellen Beschwerden und dem jeweiligen Trainingsziel ab. Gerne beraten wir Dich im Rahmen von Zwischengesprächen auch zu geeigneten Übungen für das eigene Training.
Nein. Das EMP-Beckenbodentraining ist nicht als pauschaler Ersatz für eine medizinisch notwendige Physiotherapie, ärztliche Behandlung oder Operation gedacht.
Je nach individueller Situation kann es als ergänzende Maßnahme eingesetzt werden. Bei bestehenden oder zunehmenden Beschwerden sollte die zugrunde liegende Ursache medizinisch abgeklärt werden.
Nein. Inkontinenz kann unterschiedliche Ursachen haben. Das EMP-Beckenbodentraining kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn eine geschwächte oder unzureichend trainierte Beckenbodenmuskulatur eine Rolle spielt.
Bei Drang-, Misch- oder anderen Formen der Inkontinenz können zusätzliche oder andere Maßnahmen erforderlich sein. Deshalb ist eine individuelle Betrachtung der Beschwerden wichtig.
Ein gut trainierter und aktivierter Beckenboden kann eine Rolle für Körperwahrnehmung, sexuelles Empfinden und sexuelle Funktion spielen.
Durch die wiederholte Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur kann das Training bei manchen Menschen zu einer besseren Wahrnehmung und einem gesteigerten Körpergefühl im Intimbereich beitragen.
Auch die Libido wird von zahlreichen körperlichen, hormonellen und psychischen Faktoren beeinflusst. Eine Steigerung der Libido kann daher durch das EMP-Training nicht garantiert werden.
Die Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur kann die Durchblutung im Becken- und Intimbereich anregen. Dies kann sich positiv auf die Wahrnehmung und das allgemeine Wohlbefinden im Intimbereich auswirken.
Bei Frauen kann eine verbesserte Durchblutung möglicherweise auch bei einem Gefühl von Trockenheit im Intimbereich unterstützend wirken.
Eine trockene Scheidenschleimhaut kann jedoch unterschiedliche Ursachen haben, beispielsweise hormonelle Veränderungen. Bei anhaltenden oder ausgeprägten Beschwerden sollte deshalb eine gynäkologische Abklärung erfolgen.
Der Beckenboden arbeitet gemeinsam mit der Bauch-, Rücken- und Zwerchfellmuskulatur an der Stabilisierung der Körpermitte. Die gezielte Aktivierung und Kräftigung des Beckenbodens kann deshalb die Rumpfstabilität unterstützen.
Auch die Muskulatur im unteren Rücken kann im Rahmen des Trainingskonzepts zur Stabilisierung der Körpermitte beitragen. Bei muskulär bedingten Beschwerden kann dies unterstützend sein.
Rückenschmerzen können jedoch sehr unterschiedliche Ursachen haben. Bei starken, anhaltenden oder unklaren Rückenschmerzen sollte zunächst eine ärztliche oder physiotherapeutische Abklärung erfolgen.
Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche Personen nehmen bereits nach einigen Trainingseinheiten Veränderungen in der Wahrnehmung oder Kontrolle der Beckenbodenmuskulatur wahr, während bei anderen ein längerer Trainingszeitraum erforderlich ist.
Entscheidend sind unter anderem die Ausgangssituation, mögliche Beschwerden, die Regelmäßigkeit des Trainings und das individuelle Ansprechen auf das Training.
Ein bestimmter Zeitpunkt oder ein bestimmtes Ergebnis kann daher nicht garantiert werden.
Wie bei jeder trainierten Muskulatur ist auch beim Beckenboden eine regelmäßige Aktivierung sinnvoll, um die erreichten Trainingseffekte langfristig zu erhalten.
Nach einer intensiveren Aufbauphase können deshalb je nach persönlichem Ziel und Ausgangssituation regelmäßige Erhaltungseinheiten sinnvoll sein.
Durch die konsequente Fortführung des aktiven Eigentrainings kann die Muskulatur auch nach der Aufbauphase weiter trainiert und erhalten werden.
Der richtige Zeitpunkt hängt von der Schwangerschaft, der Art und dem Verlauf der Geburt sowie vom individuellen Heilungsverlauf und möglichen Komplikationen ab.
Je nach Schwangerschafts- und Geburtsverlauf kann ein Beginn des EMP-Beckenbodentrainings beispielsweise nach etwa 3–9 Monaten sinnvoll sein. Bei einem unkomplizierten Verlauf kann ein früherer Zeitpunkt möglich sein, während bei einem Kaiserschnitt, Geburtsverletzungen oder anderen Komplikationen eine längere Erholungszeit erforderlich sein kann.
Vor Beginn des Trainings sollte die individuelle Situation berücksichtigt und gegebenenfalls mit der behandelnden Ärztin, dem behandelnden Arzt oder einer entsprechenden Fachperson abgestimmt werden.
Der richtige Zeitpunkt hängt von der Art und dem Umfang der Prostataoperation, dem individuellen Heilungsverlauf und möglichen Begleiterkrankungen oder Komplikationen ab.
Je nach Eingriff und Heilungsverlauf kann ein Beginn des EMP-Beckenbodentrainings beispielsweise nach 3–6 Monaten sinnvoll sein.
Vor Beginn des Trainings sollte die Freigabe durch den behandelnden Arzt beziehungsweise die behandelnde Ärztin erfolgen. So kann sichergestellt werden, dass die Heilung ausreichend fortgeschritten ist und das Training zur individuellen Situation passt.
Bei der elektromagnetischen Stimulation werden Muskelkontraktionen durch ein elektromagnetisches Feld ausgelöst. Bei einer klassischen elektrischen Muskelstimulation wird dagegen elektrischer Strom über Elektroden oder – je nach Verfahren – über Sonden an den Körper geleitet.
Beide Verfahren verfolgen das Ziel einer Muskelaktivierung, sind technisch jedoch nicht dasselbe. Welche Methode geeignet ist, hängt von der jeweiligen Anwendung, dem verwendeten Gerät und der individuellen Situation ab.
Einen ersten Beratungs- und Probetrainingstermin kannst Du bequem über den Button „Termin online buchen“ vereinbaren.
Für weitere Trainingseinheiten erhältst Du als Kunde Zugang zu unserem Trainingskalender und kannst Deine Termine bequem online selbst buchen.
Alternativ kannst Du Deine nächsten Trainingstermine direkt im Rahmen Deines Trainings oder telefonisch vereinbaren.
Wenn Du vorab Fragen hast oder unsicher bist, ob das EMP-Beckenbodentraining für Dich geeignet ist, beraten wir Dich gerne persönlich.
Noch Fragen offen?
Wir beantworten sie gern persönlich – im kostenlosen Probetermin oder am Telefon.

